Sum, sum, sum …

In den letzten Jahren wurde uns von den Medien ja ganz klar vermittelt, dass wir auf die Bienen acht geben müssen. Überall starten Bienenschutz-Projekte und an jeder Ecke gibt es spezielle Bienen-Blumen zu kaufen… Sie scheinen also sehr wichtig zu sein, diese kleinen Summer. Die Botschaft ist inzwischen auch bei mir angekommen. Und so stelle ich fest, dass ich mich seit einiger Zeit wirklich darüber freue, wenn sich eine Biene auf meinen blühenden Blumen niederlässt. Leider enden meine Anstrengungen im Garten nicht immer blühend – aber das hat jetzt mit den Bienen nichts zu tun… Zurück zu den Bienen: es gibt da ein Buch von Maja Lunde – eine Schwedin. „Die Geschichte der Bienen“ erschien im März dieses Jahres im btb Verlag (übrigens ein toller Verlag aus meiner Sicht – da gibt’s jede Menge zu entdecken). Dieses Buch erzählt eine interessante Geschichte zu dem Thema und macht uns klar, warum all diese Projekte wichtig sind und wir sie unbedingt unterstützen sollten!

Die Geschichte der Bienen – erzählt eigentlich 3 Geschichten. Die erste Geschichte spielt um 1850 und erzählt von einem Forscher, der die faszinierende Welt der Bienen entdeckt – und sich doch als gescheitert sieht. Gefangen in seiner Versagensangst gegenüber seinem Mentor kann William seine Zweifel an sich selbst nicht besiegen. Bis er eines Tages neuen Mut fasst um seinem Sohn ein Lebensziel und Vorbild zu geben.

Die zweite Geschichte spielt um die heutige Zeit und erzählt von einem Imker, der die Bienen schätzt und pflegt und für den Erhalt seines Hofs kämpft. Doch sein Sohn, der den Hof und die Bienen übernehmen soll, sieht die Welt aus anderen Augen und hat ganz andere Pläne für seine Zukunft.

Im dritten Erzählstrang befinden wir uns im Jahr 2098 in China. Die disziplinierte Arbeitsweise des chinesischen Volkes führt zu ihrem Erfolg auf dem Gebiet der Handbestäubung – denn Bienen gibt es keine mehr, die das erledigen können. Tao ist eine dieser fleißigen Arbeiterinnen, die täglich auf Bäume klettert und die Blüten mit einem Pinsel behandelt. In ihrem Leben gibt es viele Entbehrungen, aber ihr Sohn gibt ihr den Mut immer weiterzumachen und durchzuhalten. Bis er eines Tages nach einem Unfall verschwindet…

Das Buch liest sich abwechslungsreich und die Seiten fliegen nur so dahin – die 3 Geschichten werden immer in kurzen Abschnitten abwechselnd erzählt. Somit gibt es keine Längen und die Erzählung bleibt immer interessant für den Leser. Die Geschichten sind so nah an der Realität, dass es nicht schwer fällt vollkommen in die Szenen einzutauchen. Das Buch zeichnet eine Zukunft ohne Bienen – und ganz nebenbei wird klar, welche Auswirkungen ein Bienensterben auf unseren Alltag haben kann.

Wer soll mitlesen? Dieses Buch eignet sich wirklich für jung und alt – Mann und Frau. Endlich wieder einmal ein Roman, der nicht das übliche Liebes-Drama zum Inhalt hat, sondern wirklich etwas zu erzählen hat!

 


 

Und um die Bienen hochleben zu lassen habe ich hier noch ein paar Empfehlungen für euch:

honigHonig im Kochtopf: Renate Frank hat eine Rezeptsammlung und ein Informationswerk zu dem leckeren Nahrungs- und Heilmittel zusammengestellt. Der Titel ist Programm: „Honig: Köstlich, gesund und vielseitig. Mit 180 Rezepten für alle Lebenslagen“

 

 


Iwerkstattn der Bienenwachs Werkstatt mit Petra Ahnert (selbst Imkerin). Ihr Werk veranschaulicht was man mit Bienenwachs alles anstellen kann. Mit Hilfe ihrer Anleitungen entstehen Kerzen, Windlichter, Salben, Collagen und dekorierte Stoffservietten. Ein Tipp für die Bastler und Bastlerinnen in den Imkerfamilien.

 

 


Und für dU_5915_1A_BIENEN.IND75ie Kleinen (und neugierigen Erwachsenen wie mich) gibt’s noch etwas Spezielles: Bienen – von Piotr Sochar erklärt uns die Welt der Bienen. Was geht im Bienenstock vor sich, was hat es mit dem Bienentanz auf sich? Viele liebevolle (wenn auch vielleicht nicht klassisch gezeichnete) Bilder und gute Erklärungen bieten umfassende Informationen zu Bienen und Imkerei.

 

 

 

Weit weg ist anders – von Sarah Schmidt

Ja, weit weg ist anders… Der Insel Verlag lud wieder einmal zu einer Leserunde von Sarah Schmidts neuem Roman „Weit weg ist anders“ und ich durfte mitlesen. Darin geht es um zwei 70-jährige Damen, die sich in einer Reha-Klinik kennenlernen. Bereits die ersten Zusammentreffen zeigen, dass die Berlinerin Edith Scholz ein ganz anderes Kaliber ist als Christel Jacobi. Edit Scholz ist resolut und sie weiß was sie will… Wäre da nicht dieser Zwischenfall, der ihr diesen Reha-Aufenthalt aufzwingt.

Edith Scholz fuhr zur gleichen Zeit ein gehöriger Schreck durch die Glieder: In der Reha musste man bestimmt schwimmen. Und dazu brauchte man Kleidung. Sie würde einen Bikini kaufen müssen. Und ihn benutzen. Ihr verging jede Lust auf Usedom.

Doch die Neugier der beiden Damen, die sie gespannt macht, was denn hinter dem Verhalten der anderen steckt, lässt sie doch miteinander auskommen. Schließlich führen mehr oder wenige glückliche Umstände dazu, dass die beiden zusammen auf Reisen gehen. Aber auch vom „Wegfahren“ haben Edith und Christel ganz unterschiedliche Auffassungen…

Edith schnaubte empört. “Flair! Zu Kaiser Wilhelms Zeiten oder wann? In welchem Jahrhundert leben Sie bloß? …“

Trotzdem kommt es dann dazu, dass die stolze Edith am Ende ganz nach der Pfeife der unterwürfigen Christel tanzt – wie das? Das kann ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten – aber wer neugierig ist, darf gerne mitlesen.

Die beiden Damen mit vielen Ecken und Kanten manövrieren sich in viele unterhaltsame Situationen, wobei im Hintergrund ein doch eher tragisches Schicksal mitwirkt und dem Buch etwas mehr Ernst verleiht, als man auf den ersten Blick meinen würde.

Wer soll mitlesen? Das Buch richtet sich an keine spezielle Gruppe. Mitlesen kann hier  jeder, der eine leichte Unterhaltung für den Abend auf der Couch oder auf der Sonnen-Terrasse sucht und für den die Geschichte auch einmal etwas tragisch und melancholisch ausklingen darf.

John Boyne und sein neues Werk „The heart’s invisible furies“

Außergewöhnlich, schräg, traurig, lustig, aufwühlend und doch optimistisch. Ein Buch, dessen Eindruck sich kaum kurz zusammenfassen lässt…

John Boyne hat im Februar dieses Jahres seinen neuen Roman „The heart’s invisible furies“ veröffentlicht. Nachdem Boynes Romane bisher in 51 Sprache veröffentlicht wurden, wird auch dieser wohl im Lauf dieses Jahres auf Deutsch erscheinen (ich halte euch auf dem Laufenden – also gerne hier oder auf Facebook folgen um dieses Buch nicht zu verpassen). In der Zwischenzeit können bereits alle Fans von Original-Texten auf English auf Ihre Kosten kommen.

Wer ist John Boyne? Ich denke viele von euch werden von seinem Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ gehört haben (übrigens eigentlich ein Jugendbuch). Der wurde vor einigen Jahren auch verfilmt – also vielleicht ein Tipp für den nächsten Fernsehabend, wenn das Fernseh-Programm nichts Brauchbares hergibt! Tatsächlich war „The heart’s invisible furies“ mein erster Roman von dem weltbekannten irischen Autor – aber mit Sicherheit nicht mein letzter! Weitere Bücher von ihm sind gleich auf meiner Wunschliste gelandet…

Worum geht’s?

Cyril Avery is not a real Avery — or at least, that’s what his adoptive parents tell him. And he never will be. But if he isn’t a real Avery, then who is he?

Der Junge Cyril Avery kommt als uneheliches Kind in der Nachkriegszeit in Irland auf die Welt… Seine junge Mutter muss sich alleine durch das Leben schlagen, nachdem der Pfarrer der Kirche sie aus dem Dorf verwiesen hat als bekannt wurde, dass sie schwanger ist. So kommt es auch, dass Cyril bei Adoptiveltern landet. Das Buch erzählt Cyrils Lebensgeschichte – wie er aufwächst, seine Freunde kennenlernt und im Lauf der Jahre ständig auf der Suche nach sich selbst ist. Von Unsicherheiten geleitet, manövriert sich Cyril phasenweise von einer missverständlichen Lage in die nächste und ist gefangen in seinem Alltag.  Seine unverhohlene Bewunderung für den weit glamouröseren Freund Julian Woodbead stellt Cyril immer wieder in den Schatten und lässt Selbstzweifel in ihm aufkommen. Auch seine exzentrische Stiefmutter und sein Adoptivvater, der ständig betont, dass Cyril kein „echter Avery“ ist, lassen Cyrils Kindheit und Jugend alles andere als normal verlaufen.

If only the lives of the Averys  and the Woodbeads had never intersected in the first place. My nature might not have turned out any different but at least I wouldn’t have found  myself in this terrible mess.

In der Geschichte erleben wir die Entwicklung Irlands von den 1940er Jahren bis heute. Nahe am Alltag und teilweise mit schockierender Direktheit zeigt John Boyne anhand seiner Figur welchen Einfluss Politik, Religion und die allgemeine Denkweise der Menschen auf eine Einzelperson haben können. Dabei verliert der Autor nie die nötige Portion Humor und die Geschichte bleibt unterhaltsam und mit einer guten Dosis Sarkasmus auch sehr lebendig.

Had I been a person of more religious scruple, I might have believed that God had answered my prayers, but the fact was, before going to sleep that night I’d already committed a few more sins, so instead I put it down to good detective work on the part of Garda Síochána.

John Boyne widmete diese Buch John Irving. Auch wenn ich nicht genau sagen kann warum (und für mich „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ eher schleppend zu lesen war), passt diese Widmung ganz gut. Irgendetwas am Stil erinnert mich an John Irving – gefällt mir aber hier noch deutlich besser.

Wer soll mitlesen? Josef Harder-Fans (ich denke euch könnte der Humor gefallen – ist allerdings bei weitem nicht so schwarz wie der Harder’sche), Leser die die Kombination „Humor und Hirn“ schätzen, Leserinnen die endlich mal wieder ein Buch ohne das klassische „sie liebt ihn – er baut Mist – sie versöhnen sich – sie baut Mist – sie finden sich wieder und lieben sich für immer“-Schema lesen wollen.

Eines der wenigen Bücher, bei denen ich denke, dass es sowohl Männern als auch Frauen sehr gut gefallen wird und das aus dem üblichen Erzählschema ausbricht.

Ein großes Dankeschön an den Penguin Random House UK Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Der Osterhase hat gelesen…

Zugegeben, es hätte in dieser Überschrift eigentlich „Der Osterhase liest“ heißen sollen, aber das Osterwochenende war so mit Osterfeierlichkeiten vollgepackt, dass ich leider etwas spät dran bin 😉

Trotzdem hat der Osterhase mir ein paar Buchtipps für die Prinzen und Prinzessinnen des Osterfestes dagelassen. Die wahren Chefs der Welt.

Los geht’s mit einem tierischen Tipp – aber kein Hase steht im Mittelpunkt des ersten Buches, sondern ein Elefant. Ein bunter Elefant! Elmar.

Elmar zeigt, wie wichtig es ist anders zu sein. Anders als alle seine Elefanten-Freunde ist Elmar bunt – statt grau. In Abenteuern wie „Elmar mag jedes Wetter“ oder „Elmar kennt alle Tiere“, aber auch „Elmar rettet den Regenbogen“ erlebt Elmar allerlei Außergewöhnliches und richtet sich mit schönen Illustrationen und kurzen Texten an die 3-5 jährigen Vorlese-Genießer.

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Elmar Bücher gibt es auch als Sammelwerke wie zB „Das große Elmar-Buch“ und auch in zweisprachigen Versionen, wie deutsch-französich, deutsch-italienisch oder auch deutsch-polnisch.


Für die Kids ab 7, die bereits selber lesen könne gibt es einen Tipp von Cornelia Funke – der wohl erfolgreichsten Deutschen Kinderbuchautorin der Neuzeit.

„Emma und der Blaue Dschinn“ lässt die Erinnerung an Aladins Abenteuer aufkommen. Als Emma und ihr Hund den blauen Dschinn Karim aus einer Flasche befreien beginnt ihr großes Abenteuer. Mit einem fliegenden Teppich begeben sich die 3 auf die Reise ins Morgenland um die Kräfte des Dschinns zurückzugewinnen. Kerstin Meyer macht das Abenteuer als Illustratorin zu einem Traum aus 1001 Nacht und lässt uns am fliegenden Teppich dem Alltag entfliehen.

Eine weitere ausgezeichnete Geschichte aus der Feder von Cornelia Funke die in keinem Bücherregal fehlen sollte.

Karine Lambert verzaubert mit „Und jetzt lass uns tanzen“

In letzter Zeit hat mich Karine Lamberts „Und jetzt lass uns tanzen“ auf meinen Fahrten zur Arbeit begleitet. Meine tägliche Hin- und Rückfahrt könnte mit so einem Hörbuch tatsächlich noch etwas länger dauern. Karine Lambert erzählt eine wunderbare Geschichte, in der es wieder einmal um die Liebe geht. Aber nicht nur. Für mich zeigt die Geschichte, dass Mut und Offenheit keine Altersgrenze kennen und das wir selbst für unser Glück verantwortlich sind. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist Veränderungen zuzulassen und aktiv Entscheidungen im Leben zu treffen statt ängstlich zuzusehen und das Leben einfach geschehen zu lassen. Die beiden Protagonisten haben über viele Jahre in ihren gewohnten Bahnen zufrieden dahingelebt. Marcel in einer glücklichen und erfüllten Beziehung mit seiner großen Liebe und Marguerite als brave Ehefrau eines wohlhabenden Notars. Als dieser so bequeme Alltag durch den Verlust ihrer Partner plötzlich nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, beginnt für sie eine Zeit des Umbruchs. Plötzlich kommen Zweifel auf. Wie viel darf man im Alter noch wagen? Und muss man allen Erwartungen der Gesellschaft entsprechen? Wie verrückt ist es nach der großen Liebe noch einmal zu lieben? Und, was werden die Kinder dazu sagen?

Den Klappentext des Buches finde ich sehr gelungen, darum möchte ich ihn hier ausnahmsweise direkt übernehmen:

Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?

Schön, romantisch und gefühlvoll ohne ins Kitschige abzurutschen, für alle Altersklassen unterhaltsam und sehr kurzweilig. Auch als Hörbuch ein besonderer Hörgenuss, da Iris Berben dem Buch ihre schöne Stimme leiht.

Wer soll mitlesen: mir hat es so gut gefallen, dass ich am lieben JEDE/JEDER schreiben möchte… Aber ich würde es besonders denen empfehlen, die sich von einem Buch gerne in eine gefühlvolle Welt entführen lassen, die mal zum Genießen und mal zum Nachdenken anregt –  und sich anfühlt wie ein Tanz durch den warmen Sommer-Regen von Paris.

Für Möchtegern-Yogi-Bären und Gesundheits-Freaks

Meine Stöberausflüge in Buchhandlungen und auf den Online-Seiten diverser Verlage führen immer wieder zu vielen neuen Titeln auf meiner Wunschliste… Um auch euch ein bisschen zu inspirieren möchte ich heute ein paar meiner Entdeckungen aus dem Bereich Fitness und Gesundheit mit euch teilen:

  • Tipp 1:»Was macht Sie persönlich glücklich?« wurde der Dalai Lama gefragt. Seine Antwort: Vor allem guter Schlaf!
    Wer mich kennt, der weiß, dass ich bei dieser Aussage schwach werde. Und den Dalai Lama damit auf meiner Seite zu haben, das ehrt mich sehr. In dem Werk „Kleines Buch der inneren Ruhe“ gibt uns der 14. Dalai Lama ein paar Denkanstöße, die unsere Tage glücklicher und unsere Gedanken etwas ruhiger machen sollen. Wer sich also hin und wieder eine Gute-Nacht oder Guten-Morgen Geschichte zum Nachdenken gönnen möchte, ist hiermit sicher gut beraten.
  • Tipp 2: Von der Wunschliste in mein Bücherregal hat es bereits das Kochbuch „Fructopia“ von Deniz Ficicioglu geschafft. Ein Kochbuch mit vielen fructose-armen Rezepten das seit einem Jahr meine Küche bereichert. Die Rezepte kommen ohne zusätzlichen Zucker, oftmals ohne Laktose und ohne Weizenmehl aus. 3 Bestandteile, die nicht aus unseren Küchen verbannt werden sollen, die aber inzwischen in so vielen Rezepten und auch in fertigen Gerichten überhand nehmen, dass etwas Abwechslung uns allen gut tut. Mit den Ideen aus diesem Buch hält wieder frischer Wind in den Kochgemäuern Einzug. Rezepte für Smoothies, Snacks (süß wie salzig), Desserts bis hin zu leckeren Hauptgerichten sind im Buch enthalten. Ganz besonders gefällt mir auch, dass es bei den Hauptgerichten noch eine Unterteilung „Für Eilige“ und „Für Genießer“ gibt. Abends nach der Arbeit muss es manchmal auch einfach und schnell gehen. Umso besser, wenn das gezauberte Gericht dann noch zu einer ausgewogenen Ernährung beiträgt. Wer mehr zu dem Thema lesen möchte ist vielleicht auch auf dem Blog der jungen Berlinerin gut aufgehoben.
  • Tipp 3: Die Outdoor-Klettersaison ist dank des warmen Wetters schon in vollem Gang! Eine gute Gelegenheit heuer gleich von Anfang an die Beweglichkeit mitzutrainieren. Und meinerseits eine noch bessere Gelegenheit einmal um die Ecke zu den Yoga-Meistern zu schielen… Bisher habe ich es noch nicht gewagt mich in die Welt der Yoga-Kurse zu begeben, aber mit dem Buch „ClimbingFlex: Mit Yoga beweglicher klettern“ von Stefanie Fischer Fernàndez könnte ich es ja einmal versuchen. Das ständige Herumsitzen lässt uns ja alle ziemlich viel an Beweglichkeit einbüßen – wenn wir dem mit etwas Training entgegensteuern können und dabei vielleicht auch noch beim nächsten Klettertag ein Erfolgserlebnis mehr einheimsen können, dann heißt’s wohl „nichts wie her mit dem vielversprechenden Büchlein“.

Übrigens: am 2. April war Internationaler Kinderbuchtag! Zeit auch mal an die jüngsten Leser (oder Nicht-Leser) zu denken. Und nachdem der Osterhase schon so manche Besorgungen macht, möchte ich seinen Job ein wenig erleichtern und habe demnächst ein paar ganz spezielle Tipps für die Prinzessinnen und Prinzen unseres Alltags auf Lager. Ihr dürft gespannt bleiben. 😉

Unterwegs in der spannenden Unterwelt von London

Dieses Mal habe ich etwas Neues ausprobiert: ein Hörspiel. Nein – kein Hörbuch. Ein HörSPIEL. Tatsächlich gesprochen wie ein Film, oder wie ein Theaterstück, aber ohne Bild. Eine ganze Geschichte gespielt von verschiedenen Sprechern, vertont und mit Soundeffekten aufgemotzt. Das ist ja an sich schon recht schwer vorstellbar und – ich gebe zu – wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich wahrscheinlich davor zurückgeschreckt. Zum Glück habe ich mich überraschen lassen! Es war super! Es fällt mir schwer zu sagen, was das Beste an dem ganzen war – das Buch, die Sprecher oder das Erlebnis durch Sprecher und Soundeffekte, aber es war wirklich tool!

Aber jetzt einmal von vorne: ich hatte die Gelegenheit das Hörspiel zum Buch „Neverwhere“, geschrieben von Neil Gaiman, zu erleben. Das Hörspiel wurde von „BBC Worldwide Limited“ veröffentlicht und erschien in Buchform zur Miniserie bereits 1997. Auf deutsch hat es den etwas weniger klingenden Titel „Niemalsland“.

Die Handlung: Der ganz „normale“ Richard Mayhew stolpert aufgrund seiner Hilfsbereitschaft in die Unterwelt von London und sieht sich plötzlich mit vielen ungewöhnlichen Wesen und unbekannten Orten konfrontiert. Und er dachte, er kenne London! Ursprünglich will er nichts von diesen Spinnereien wissen, aber ganz so schnell kann er nicht zurück in sein altes Leben… Davor gilt es, viele gefährliche Situationen zu meistern und sich mit Lady Door und ihren geheimnisvollen Begleitern durch London-Below zu schlagen.

Ein sympathischer Protagonist, spannende Abenteuer und eine fabelhalft beschriebene Unterwelt von London machen Lust auf mehr von diesem Autor.

Wer soll hier mitlesen oder mithören? Alle, die ein Abenteuer in einer fantasievollen aber bedrohlichen Unterwelt erleben wollen. Außerdem werden auch Fantasy-Liebhaber auf ihre Kosten kommen. Aber gerade diese Geschichte finde ich auch besonders gut für alle Leser geeignet, die sich mit Fantasy bisher noch nicht besonders beschäftigt haben und einfach mal etwas „anderes“ probieren wollen. Hier könnt ihr echten Lesegenuss finden!

Jene, die ganz in die Fantasiewelt von London-Below eintauchen wollen, sind vielleicht mit der Geschichte in Buchform etwas besser aufgehoben – alle, die sich in erste Linie auf das spannende Abenteuer freuen, können gut und gerne mit dem (englischen) Hörspiel starten.

Montags-Motivation gefällig?

Barbara und Allan Pease melden sich mit einem neuen interessanten Werk zu Wort: Wie du kriegst, was du brauchst, wenn du weißt, was du willst. Ein Monster-Titel, aber ein praktischer Leitfaden zur Verwirklichung von persönlichen Träumen. Nach ihren Bestsellern: „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ und „Warum Männer lügen und Frauen immer Schuhe kaufen“ melden sich die beiden dies Mal mit einem neutraleren Thema zu Wort. In ihrem neuen Buch erklären sie auf gut verständliche und anschauliche Weise, wie wir es schaffen unsere Ziele zu erreichen. Mit vielen Tipps und dazu passenden praktischen Beispielen aus dem eigenen Leben vermitteln sie dem Leser eine Schritt für Schritt Anleitung um den Weg zum Erfolg bis zum Ende zu schaffen. Besonders interessant sind auch die Beispiele aus ihrem eigenen Leben, die auch verschiedene Lebensbereiche abdecken – darunter finden sich sowohl Ziele sportlicher, beruflicher aber auch persönlicher Natur.

Für Ausreden und Vorwände lassen die beiden Motivations-Trainer keinen Platz – auch Selbstmitleid wird im Keim erstickt. All die Erfolge gibt es natürlich nicht ohne Anstrengung, aber mit Hilfe dieses neuen Werkes scheint die Anstrengung machbar – und wird in appetitliche Häppchen unterteilt. Ein tolles Werk für alle, die sicher gehen wollen, dass sie ihre Ziele erreichen – aber auch ganz besonders für jene, die immer noch nicht glauben wollen, dass sie aus eigener Kraft ihre Träume verwirklichen können.

Frühling, frische Luft und Outdoor-Lesetipps

Der Frühling klopft schon ganz leise an die Tür und wir freuen uns, dass es wieder wärmer wird. Allerdings zeigt das auch wie schnell die Zeit vergeht. Der März ist da – wohin ist denn der Jahresanfang verschwunden? Nachdem die Bäume schon fast ausschlagen, ist es  Zeit etwas aktiver zu werden und den Körper aus dem Winterschlaf zu holen 🙂

Daher dieses Mal ein paar frühlingshafte Frischluft-Lese-Tipps für euch:

Für die Outdoor-Freaks und Sportskanonen:

  1. Nachdem ich vor kurzem die Lauftipps von Regina Toedter hier empfohlen habe, gibt es jetzt einen Nachfolge-Tipp, für alle die schon einen Schritt weiter sind und schon einiges an Laufroutine haben: Der Autor Michele Ufer hat unter dem Titel „Mentaltraining für Läufer: Weil Laufen auch Kopfsache ist“ eine Sammlung von Tipps und Techniken zur mentalen Unterstützung unserer Laufleistung veröffentlicht.
  2. Wer trotz der frühlingshaften Temperaturen unbedingt noch ein wenig an der kalten Jahreszeit und dem eisigsten Sport schlechthin festhalten möchte, dem empfehle ich den neuen Eiskletterführer von Vittorio Messini, Stefan Lieb-Lind und Martin Glantschnig  – Eiskletterführer Osttirol und Oberkärnten: Alle lohnenden Eisfälle in Osttirol und Oberkärnten, inkl. Felbertauern Nordportal“. Perfekt strukturiert und mit Fotos zu allen Eisfällen ausgestattet lädt er im Moment zum Schmökern und im nächsten Winter zum wiederholen ein.
  3. Wer es etwas gemütlicher und genussvoller mag – das neue Red Bull Illume Coffee Table Book 2016 ist hier erhältlich. Atemberaubende Action- und Sport-Fotos von einer internationalen Künstlerschar sind in diesem Bildband gesammelt erhältlich. Zum Staunen und Bewundern!

Nichts dabei? Dann vielleicht bei meinen nächsten Tipps für möchtegern-Yogi-Bären und Gesundheitsbewusste. Bleibt gespannt darauf!