Des Buches neue Kleider…

Mit gaaaanz frischem Anstrich und diesmal im Penhaligon Verlag gibt es die Weitseher-Chronik (The Farseer Trilogy) von Robin Hobb jetzt druckfrisch und wieder auf Deutsch. Am 28. August erschien der erste Teil unter dem Namen „Die Gabe der Könige“. Da kann ich nur sagen – für alle Fantasy- und Buchreihen-Fans – RAN AN DEN SCHMÖKER!

Das Original erschien ja schon vor Ewigkeiten – und über Umstände fand ich mich vor einiger Zeit mitten in der englischen Fassung des Buches wieder… (hier nachzulesen). Damals habe ich es noch bedauert, dass die Bücher ein bisschen stiefmütterlich behandelt wurden. Ein hässliches (sorry, aber es war wirklich hässlich) Cover und kaum mehr auf deutsch erhältlich. Dann blieb ich beim eBook und ersparte mir so den Anblick dieses Klappenbildes. Jetzt dagegen – keine Spur von hässlich! Wirklich sehenswert – und ich habe so das Gefühl, dass das jetzt der richtige Zeitpunkt für dieses Buch sein könnte.

Also Band 1 ist geschlüpft (entsprich dem Original „Assassin’s Aprentice – The Farseer Trilogy 1“), Band 2 und 3 sind schon vordatiert (16. Oktober und 11. Dezember). Hier lohnt es sich gleich dabei zu sein! Ich gehe davon aus, dass die weiteren Reihen von Robin Hobb bei Erfolg dieser ersten Reihe auch noch folgen – für weiteren Nachschub wäre dann erstmal gesorgt.

Die Gabe der Koenige von Robin Hobb

51cQL3r3ujL._SX312_BO1,204,203,200_

Hobb_DerBruderDesWolfs

Advertisements

Das Sternenboot – Stefanie Gerstenberger

Sizilien in der Nachkriegszeit… Der Krieg ist vorbei, doch die Macht gehört der Mafia. In einem kleinen Dorf am Meer werden 2 Kinder am selben Tag geboren: Nicola – sehnlich erwartetes 1. Kind eines lokalen Carabinieri und von ganzem Herzen geliebt sowie Stella – das 3. Mädchen des Marchese und seiner Frau, das die Mutter erst gar nicht bei sich behalten will, da ein Sohn ersehnt gewesen wäre und somit wächst Stella bei ihrer Tante auf. Die Beiden haben nicht viel gemeinsam und doch kreuzen sich nach vielen Jahren ihre Wege.

Das Buch mit dem Titel „Das Sternenboot“ von Stefanie Gerstenberger ist der erste von 2 Teilen einer sizilianischen Familiengeschichte. In diesem ersten Teil geht es um das Aufwachsen von Nicola und Stella in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten aus denen die beiden Stammen. Mit vielen liebevollen Details und einer bildlichen Sprache versteht es die Autorin die sonnig-salzige Meeresbrise direkt in unseren Lesesessel wehen zu lassen. Der Süden Italiens grüßt von jeder Seite des Buches und macht es zu einer Verlängerung des Sommers. Die Geschichte von Stella und Nicola passt sehr gut in dieses Ambiente – sie berichtet von den verschiedenen Problemen in den gesellschaftlichen Schichten während der Nachkriegszeit Italiens, der allgegenwärtigen Macht der Mafia aber auch von ehrlichem Glück und davon, dass sich dieses Glück nicht kaufen aber auch nicht verbieten lässt.

Mein Fazit: ein schönes Buch, dass gut zu einem schönen Spätsommer- oder Herbsttag passt und die Sonne Siziliens in unser Herz bringt. Damit die richtigen Leser zum Buch finden – eine kleine Hilfe, was ihr euch erwarten solltet und bei welchen Erwartungen ihr eher enttäuscht werdet:

Nicht zu sehen als: Eine märchenhafte Geschichte zum Seele baumeln lassen
Viel eher: Eine Geschichte mit Ecken und Kanten, zum Lachen und zum Weinen

Nicht drin:  überschwängliche Gefühlsausbrüche, theatralische Liebeserklärungen und romantische Nächte am Strand
Und doch: stille ehrliche Liebe, gefühlvolle Charaktere – ein starkes Auf und Ab mitten aus dem Leben

Nicht drin: Spannende Wendungen und sich überschlagende Ereignisse
Dafür aber: Schicksalsschläge und hoffnungsvolle Wendungen

9783453359376_Cover

 

Titel: Das Sternenboot, Autorin: Stefanie Gerstenberger, Format: Taschenbuch, Verlag: Diana-Verlag, Erscheinungstermin: 10. April 2017

 

 

Photo credit: Pixabay
Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Wunderbare Welt der Gewürze… da gibt’s noch mehr außer Salz und Pfeffer ;-)

Auf einer meiner Stöberrunden bin ich an dem Titel und dem schönen Cover von „Gewürze“ hängengeblieben (erschienen beim DAV Verlag). Der Autor, Lior Lev Sercarz, gewährt uns damit einen Einblick in die Welt der Gewürze. Er präsentiert eine Auswahl von, wie er sagt, „überall erhältlichen“ Gewürzen. Für mich persönlich sind da schon ein paar Exoten dabei, aber wenn man sich das Gewürz Regal im Supermarkt einmal genauer ansieht, sind diese Spezialitäten tatsächlich auffindbar.

Lior Lev Sercarz betreibt in New York „La Boîte“ – ein Laden für Gewürze und Kekse. Sein Wissen erarbeitete er sich an der Seite von Olivier Roellinger (der wurde mit 3 Michelin Sternen ausgezeichnet während seiner Zeit in Les Maison de Bricourt) und Daniel Boulud. Seit 2006 ist er selbstständig und bäckt Plätzchen und experimentiert mit Gewürzmischungen. Das klingt ja sehr nach Weiterlesen

Urlaubszeit = Wunschlistenzeit

Endlich sind wir mitten im Sommer und somit im wohlverdienten Sommerurlaub. Vorher geht’s natürlich im Job und auch privat noch einmal richtig rund und so freue ich mich dann immer schon sehr auf den Urlaub und bin mir sicher: da finde ich endlich wieder Zeit zum Lesen!

Dann ist er da – der Urlaub. Und viel zu schnell vorbei. 🙂 Mein neuer persönlicher Rekord: dieses Jahr habe ich in den letzten 2 1/2 Monaten kein einziges Buch zu Ende gelesen. Daher war es hier in letzter Zeit auch sehr ruhig… Das wird jetzt alles nachgeholt. Denn in der entspannten Urlaubsatmosphäre lachen mich noch mehr Bücher an als sonst und somit ist die Wunschliste wieder um einige Einträge gewachsen. Natürlich möchte ich diese Entdeckungen wieder gerne mit euch teilen – also hier kommt Teil 1 meiner Buchtipps – mit Thriller, Krimi und Roman:

Den Anfang macht ein mit gespannter Vorfreude erwarteter Thriller Weiterlesen

Ein einfaches Rezept für Glück – Hygge

Ein lauschiges Plätzchen vor dem Kamin, ein „Huagachta“ mit einer lieben Freundin, ein lauer Sommer-Abend mit Wein und Kerzenlicht auf der Terrasse, gemütliches Zusammensitzen am Lagerfeuer… Wer hat jetzt Lust auf so einen hyggeligen Moment bekommen?

Die Dänen sollen laut dem Buch „Hygge“ von Louisa Thomas Brits besonders gut darin sein, diese Atmosphäre zu schaffen und sie auch viel bewusster auskosten. Die Autorin beschreibt im Buch wie man Hygge definieren kann – und was Hygge ausmacht. Die vielen kleinen Details, wie die Kerze am Tisch, das besondere Glas für den Abend oder die Lieblingstasse beim Frühstück sollen dem Leser zeigen, worauf es bei Hygge ankommt. Ein ganz besonderes Glücksgefühl, das wir alle kennen und das oft nichts mit materiellem Wohlstand zu tun hat, sondern viel mehr mit der liebevollen Gestaltung und dem „sich dafür Zeit nehmen“.

Ein schönen kleines Büchlein zu dem Thema, das mich daran erinnert hat, wie sehr man die einfachen Dinge genießen kann und wie viele Momente voller Wohlgefühl wir aufgrund dieser liebevollen Details erlebt haben. Man beginnt sich zu erinnern und zu besinnen… und plötzlich weiß man wieder, wie wichtig es ist sich für diese Kleinigkeiten Zeit zu nehmen. Sie machen den Unterschied aus, ob man einen Moment erlebt wie jeden andern, oder ob man gerne daran zurückdenkt und damit eine Insel zum Seele baumeln lassen schafft.

Für mich waren die Erklärungen in dem Buch nicht neu, aber es hat mir sehr gut gefallen, das mich das Buch wieder daran erinnert hat und mir die Dinge bewusst gemacht hat. Einfache Details, die in unserem schnelllebigen Alltag viel zu oft gestrichen werden, gewinnen wieder an Wichtigkeit und können wesentlich zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Ein schönes Glücksrezept, wie ich finde!

Wer soll mitlesen? Das Buch ist ein wahrer Schatz an hyggeligen Momenten. Also kann man es jedem empfehlen, der sich wieder einmal nach Glück durch Gemütlichkeit sehnt. Man kann sich Inspirationen holen oder in Erinnerungen schwelgen. Ein Büchlein, dass man immer wieder zur Hand nimmt um sich ein bisschen Wärme und Glück herauszulesen.

 

eBook Tipp: auf Sommerfrische zwischen Spanien und Schottland

Ein Zitronenhain eines Obstbauern in Spanien um 1900… Hier beginnt „Das Geheimnis von Chaleran Castle“. Sofia, die Tochter des Obstbauern begegnet eines Tages Logan, einem Schotten, der seiner Mutter einige Zitronenbäume von seiner Reise mitbringen will. Die beiden stammen aber aus unterschiedlichen Welten, eine gemeinsame Zukunft ist nicht vorstellbar. Oder würde Sofia nach Schottland gehen? – Im Jahr 2016 bekommt Felicia die Gelegenheit als Reisejournalistin eine Reihe über Schottland zu schreiben. Sie ist begeistert von Schottlands rauher Nature und seiner wilden Schönheit. Besonders die Burgen und Schlösser der Inseln faszinieren sie und so findet sie sich in Chaleran Castle wieder. Auf der Suche nach der Geschichte des Schlosses erfährt Felicia von einem tragischen Familienunglück …

Eine schöne Geschichte, auch sehr gut passend zu den wunderbaren Sommerabenden, die wir im Moment genießen dürfen. Zwischen all den Zitronenbäumen habe ich mich so richtig wohl gefühlt und die Tage in Schottland haben eine angenehme Erfrischung gebracht. Elaine Winter hat einen locker-leichten Schreibstil, da fliegen die Seiten (des ebooks) nur so dahin und bald kommt ein bisschen Wehmut auf, weil es schon zu Ende ist. Die Begeisterung von Felicia für Schottlands Schönheit steckt an und man möchte schlussendlich gerne selbst Gast in Chaleran Castle sein.

Wer soll mitlesen? Vorweg – alle eBook Leser und Leserinnen, denn die Geschichte ist im Moment nur als eBook erhältlich. Das Buch passt für mich perfekt zu einem entspannten Abend auf der Terrasse oder Couch, in den Liegestuhl und in die Strandtasche 😉 Wer nach einer leichten und unterhaltsamen Geschichte sucht, wird hier fündig.

Schwipp-schwapp… Ahoi Meja Meergrün

Meja Meergrün ist ein echtes Meermädchen. Und ein ziemlich mutiges Meermädchen noch dazu, das muss ich schon zugeben! Meja lebt in der Unterwasserwelt und als sie eines Tages dunkle Stellen im sonst so bunten Luckyhav entdeckt wird sie neugierig und beschließt der Sache auf den Grund zu gehen. Zum Glück hat sie ihre Freunde mit dabei, die ihr auch mal aus der Patsche helfen, wenn’s ganz knapp hergeht!

Ich hatte die Gelegenheit das erste Abenteuer von Meja als Hörbuch, gelesen von Anna Thalbach, anzuhören – und ich bin begeistert! Ich weiß noch nicht ganz genau, wer mich mehr in den Bann gezogen hat – Anna Thalbach als Erzählerin oder Meja Meergrün, die Hauptdarstellerin. Auf jeden Fall, wünsche ich mir mehr Abenteuer mit den beiden. Mejas Unterwasserwelt fand ich sehr gelungen, Laternenfische, die Kümmerkröte, die Wasserhexe Siri und die Seeanemonen-Felder konnte ich mir wunderbar vorstellen.

Die Geschichte bietet viel Abwechslung und die gut 2 1/2 Stunden Hörvergnügen vergingen wie im Flug. Meja wird von einigen mit Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter verglichen – und tatsächlich lässt ihre mutige, selbstbewusste Art Erinnerungen an diese Kindheitsklassiker aufkommen. Trotzdem lebt sie in ihrer ganz eigenen Welt und verdient es als Meja Meergrün in die Liste der mutigen Mädchen der Kinderbücher aufgenommen zu werden.

Das Original dieser Geschichte stammt aus der Feder von Erik Ole Lindström (die können das, die Schweden) und ist auch als Buch erhältlich. Seit 1. Juli gibt es auch einen 2. Band in der Reihe: „Meja rettet den kleinen Delfin“.

maja1.jpgmeja2

Wer soll mithören? Kinder (und jung gebliebene) ab ca. 7 Jahren. Wahrscheinlich gefällt das Abenteuer den Mädchen etwas besser als den Jungs (da ja auch die Hauptdarstellerin ein Mädchen ist). Also würde ich zusammenfassen: abenteuerlustige Prinzessinnen, aber auch Piratinnen 😉

Monster-Literatur – Literatur-Monster

Ich habe da etwas entdeckt 😀

Wieder einmal habe ich eine ganze Weile überlegt, warum ich mich selbst beschenken sollte. Ich habe dann beschlossen, dass ich „es“ mir einfach kaufe, weil ich mich so herrlich darüber freuen kann!

Und jetzt ist es da: mein neues Trumpfkarten-Spiel mit allerlei Monstern aus der Literatur. Ich dachte ja die wären längst ausgestorben… Also die Trumpfkarten – nicht die Monster. Die gibt’s noch, das weiß ich. Die Leben ALLE unter meinem Bett.

Wie dem auch sei – ich darf jetzt mit den Monster-Karten spielen. Vertreten sind viele hochrangige Monster, aus diversen Büchern. Darunter findet man sowohl Graf Dracula, Das Biest (aus die Schöne und das Biest), den Jabberwocky (ursprünglich aus Alice hinter den Spiegeln, aber inzwischen auch bei Alice im Wunderland zu finden), aber auch das Gespenst von Canterville und das Monster Leviathan aus dem Buch Hiob (Bibel). Auf den Karten hat jedes Monster eine Bewertung für Alter (Erscheinungsdatum), Brutalität, Gerissenheit, Kuriosität, Grusel-Faktor und Größe.

j_monster_2

Außerdem findet man auf jeder Karte immer einen kurzen Auszug aus der jeweiligen Geschichte. Ein neuer Weg für mich, ausgehend vom Monster herauszufinden, welche Geschichte ich demnächst lesen könnte. Die Bücher-Wunschliste wächst und wächst. Und ein besonders unterhaltsamer Weg, die Klassiker der Weltliteratur kennenzulernen – und auch Kinder können hier ohne Probleme mitspielen. Ich würde es allerdings erst ab der 2. Schulstufe empfehlen – da sollten die Kids mit den Zahlen bereits soweit umgehen können, dass sie Vergleiche anstellen können und selbst in der Lage sind zu entscheiden, wann ein Monster in welcher Kategorie „gut“ oder „schlecht“ ist.

Wer jetzt neugierig geworden ist – erhältlich ist das Kartenspiel direkt beim homunculus Verlag – ein ganz spezieller deutscher Verlag, der besondere Projekte im Bereich der Literatur verfolgt und ermöglicht.

Sum, sum, sum …

In den letzten Jahren wurde uns von den Medien ja ganz klar vermittelt, dass wir auf die Bienen acht geben müssen. Überall starten Bienenschutz-Projekte und an jeder Ecke gibt es spezielle Bienen-Blumen zu kaufen… Sie scheinen also sehr wichtig zu sein, diese kleinen Summer. Die Botschaft ist inzwischen auch bei mir angekommen. Und so stelle ich fest, dass ich mich seit einiger Zeit wirklich darüber freue, wenn sich eine Biene auf meinen blühenden Blumen niederlässt. Leider enden meine Anstrengungen im Garten nicht immer blühend – aber das hat jetzt mit den Bienen nichts zu tun… Zurück zu den Bienen: es gibt da ein Buch von Maja Lunde – eine Schwedin. „Die Geschichte der Bienen“ erschien im März dieses Jahres im btb Verlag (übrigens ein toller Verlag aus meiner Sicht – da gibt’s jede Menge zu entdecken). Dieses Buch erzählt eine interessante Geschichte zu dem Thema und macht uns klar, warum all diese Projekte wichtig sind und wir sie unbedingt unterstützen sollten!

Die Geschichte der Bienen – erzählt eigentlich 3 Geschichten. Die erste Geschichte spielt um 1850 und erzählt von einem Forscher, der die faszinierende Welt der Bienen entdeckt – und sich doch als gescheitert sieht. Gefangen in seiner Versagensangst gegenüber seinem Mentor kann William seine Zweifel an sich selbst nicht besiegen. Bis er eines Tages neuen Mut fasst um seinem Sohn ein Lebensziel und Vorbild zu geben.

Die zweite Geschichte spielt um die heutige Zeit und erzählt von einem Imker, der die Bienen schätzt und pflegt und für den Erhalt seines Hofs kämpft. Doch sein Sohn, der den Hof und die Bienen übernehmen soll, sieht die Welt aus anderen Augen und hat ganz andere Pläne für seine Zukunft.

Im dritten Erzählstrang befinden wir uns im Jahr 2098 in China. Die disziplinierte Arbeitsweise des chinesischen Volkes führt zu ihrem Erfolg auf dem Gebiet der Handbestäubung – denn Bienen gibt es keine mehr, die das erledigen können. Tao ist eine dieser fleißigen Arbeiterinnen, die täglich auf Bäume klettert und die Blüten mit einem Pinsel behandelt. In ihrem Leben gibt es viele Entbehrungen, aber ihr Sohn gibt ihr den Mut immer weiterzumachen und durchzuhalten. Bis er eines Tages nach einem Unfall verschwindet…

Das Buch liest sich abwechslungsreich und die Seiten fliegen nur so dahin – die 3 Geschichten werden immer in kurzen Abschnitten abwechselnd erzählt. Somit gibt es keine Längen und die Erzählung bleibt immer interessant für den Leser. Die Geschichten sind so nah an der Realität, dass es nicht schwer fällt vollkommen in die Szenen einzutauchen. Das Buch zeichnet eine Zukunft ohne Bienen – und ganz nebenbei wird klar, welche Auswirkungen ein Bienensterben auf unseren Alltag haben kann.

Wer soll mitlesen? Dieses Buch eignet sich wirklich für jung und alt – Mann und Frau. Endlich wieder einmal ein Roman, der nicht das übliche Liebes-Drama zum Inhalt hat, sondern wirklich etwas zu erzählen hat!

 


 

Und um die Bienen hochleben zu lassen habe ich hier noch ein paar Empfehlungen für euch:

honigHonig im Kochtopf: Renate Frank hat eine Rezeptsammlung und ein Informationswerk zu dem leckeren Nahrungs- und Heilmittel zusammengestellt. Der Titel ist Programm: „Honig: Köstlich, gesund und vielseitig. Mit 180 Rezepten für alle Lebenslagen“

 

 


Iwerkstattn der Bienenwachs Werkstatt mit Petra Ahnert (selbst Imkerin). Ihr Werk veranschaulicht was man mit Bienenwachs alles anstellen kann. Mit Hilfe ihrer Anleitungen entstehen Kerzen, Windlichter, Salben, Collagen und dekorierte Stoffservietten. Ein Tipp für die Bastler und Bastlerinnen in den Imkerfamilien.

 

 


Und für dU_5915_1A_BIENEN.IND75ie Kleinen (und neugierigen Erwachsenen wie mich) gibt’s noch etwas Spezielles: Bienen – von Piotr Sochar erklärt uns die Welt der Bienen. Was geht im Bienenstock vor sich, was hat es mit dem Bienentanz auf sich? Viele liebevolle (wenn auch vielleicht nicht klassisch gezeichnete) Bilder und gute Erklärungen bieten umfassende Informationen zu Bienen und Imkerei.